Sonntag, 31. Mai 2015

Die blauen Berge

Nachdem wir Sydney verlassen hatten fuhren wir einmal wieder in die Berge. Die Blue Mountains waren unser Ziel. Dort angekommen suchten wir uns einen schönen Wanderweg heraus und folgten diesem gute 3-4 Stunden. An Felswänden und reißenden Flüssen vorbei ging es zu einem Aussichtspunkt. Dort erkannten wir sofort warum das Gebirge Blue Mountains genannt wird. Die vielen Eukalyptusbäume sondern nämlich eine Art bläulichen Dunst ab. Dieser lässt die Luft und somit die ganzen Berge von weitem ganz blau aussehen. 

Blauer Dunst über den Bergen

Danach fuhren wir eins, zwei Orte weiter zu den berühmten 3 Sisters, einem Gebilde, aus 3 einzelnen Steinsäulen, welche nebeneinander wie 3 Schwestern aussehen.

The Three Sisters

Damit ging ein weiterer schöner Tag zu Ende. Die darauf folgende Nacht war aber eher nicht so schön. Zum ersten Mal war es wirklich bitter kalt in unserem Van. Verwöhnt von den warmen Nächten an der Küste waren die Temperaturen in den Bergen wie ein Schock.
Man hätte sicher och einige Tage dort verbringen können. Wir fuhren dennoch am nächsten Tag bereits weiter, denn es gab ja noch so viel, was noch vor uns lag!

Freitag, 29. Mai 2015

Sydney 

Am Nachmittag des 22. Aprils war es dann so weit.Wir erreichten Sydney! Und ja, das liegt mittlerweile schon über einen Monat zurück. Aber ich bin endlich dabei aufzuholen mit dem schreiben der Blogeinträge. Meistens ist es sowieso besser über ein Ereignis zu schreiben von welchem all die Eindrücke schon verarbeitet sind. 
An dem besagten Nachmittag jedenfalls verschafften wir uns jedenfalls erst ein mal einen Überblick über die Stadt und die dinge die wir sehen wollten, suchten uns einen Platz zum schlafen, gingen „zum Internet“ und duschten mal wieder. 

Noch nie so schön geduscht: Ausblick über Sydney 

 Den nächsten Tag planten wir vollkommen aus. Morgens liefen zum Sydney Opera House, was allein eine Stunde dauerte, da wir ein uns ein Stückchen ausserhalb der Stadt hinstellten um von den teilweise über 10$/h! teueren Parkgebühren verschont zu bleiben. Am Opera House, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt angekommen buchten wir eine geführte Tour. Als erstes wurden wir über die Geschichte des Hauses informiert. Danach schauten wir uns die 5 Bühnen an. In dem Hauptsaal probte gerade ein Schulchor. Die Akustik war einfach atemberaubend! Alles in allem eine sehr gute Führung. 

Eine der kleineren Säle des Opera Houses
Detailaufnahme: die in Schweden gefertigten Ziegel der Bögen
Aber es sollte nicht unsere letzte an dem Tag sein. Wir hatten über eine kostenlose Tour durch die Innenstadt gelesen. Dieses Angebot ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Am Treffpunkt angekommen erwartetet uns schon eine Menschenmenge, die sich um 2 Stundeten mit grünen T-Shirts scharte. Wenig später ging es los. Vorbei am Queen Victoria Building und der Town Hall ging es kreuz und quer durch die Stadt. Die Tour endete an einem Aussichtspunkt zwischen der Harbour Bridge au der einen und dem Opera House auf der anderen Seite. An diesem Tag hatten wir dann endlich auch wieder besseres Wetter, sodass wir einen schönen Sonnenuntergang sehen konnten. Eigentlich war geplant noch am selben Abend eine andere Tour von den beiden mitzumachen. Allerdings waren Rachel, Rese und ich so fertig vom ganzen Laufen, sodass wir beschlossen zum Auto zurückzukehren. 

Sonnenuntergang über dem Opera House

Nach einer ruhigen Nacht im Villenviertel gegenüber des Segelhafens ging es in den 2ten richtigen Tag in Sydney. Für diesen Tag nahmen wir uns vor auf eigene Faust die Museen abzuklappern. Noch einmal vorbei am Victoria Builduing und dem Sydneytower liefen wir zum alten Parlamentshaus. Dieses wurde als Teil des Krankenhauses nebenan errichtet und erst später umfunktioniert. Auch die älteste Kirche Sydneys besichtigten wir. Danach stand mal wieder eine Art Gallery auf dem Programm. Die „Art Gallery of New South Wales“ ist riesig. So pickten wir uns nur eine von den Ausstellungen heraus. 

Der alte Parlamentssaal

Die Art Gallery of New South Wales

Direkt neben der Gallery liegt der botanische Garten. Hier machten wir ein kleines Picknick. Frisch gestärkt liefen wir zu einem Punkt, von welchem man sehr gut die Skyline und das Opera House mit der Harbour Bridge im Hintergrund sehen und natürlich auch fotografieren konnte. So endete auch der 2. Tag mit einem sehr schönen Sonnenuntergang. 

Der botanische Garten mit Blick auf Harbour Bridge und Opera House

Am Tag darauf führte uns unser Weg nicht mehr in die Innenstadt. Die Paddington Markets im gleichnamigen Stadtteil durften auf Sightseeinliste nicht fehlen. Ein schöner kleiner Markt! Mit frisch gepressten Säften, selbst gebastelten Souvenirs von Sydney und allerlei anderen guten Dingen. Leider zogen aber schon wieder Wolken auf und es begann zu nieseln. So blieb dass der einzige Programmpunkt für diesen Tag, was zumindest ir auch ganz recht war, da die vergangenen Tage noch an mir zehrten. 


Paddington: Ein Stadtteil mit vielen Häusern mit viktorianischem Baustil

Souvenirs auf den Paddington Markets

Der vierte Tag begrüßte uns wieder mit regen. Wir setzten trotzdem unseren Plan in die Tat um und fuhren zum Manly Beach. 
Tag 5: Die Sonne schien als wir zum berühmten Bondi Beach fuhren. Angekommen folgten wir einem Costal Walk immer der Küste entlang. Tolle Ausblicke über die Küstennahen Vororte Sydneys erwarteten uns. 
Bondi Pavillon
Ausblick über den berüchtigten Bondi Beach

Apropos Ausblicke. Diesem Stichwort nachgehend folgte ein weiterer toller Ausblick. Dieses Mal fuhr uns unser Mat einen Hügel hinauf, von dem man einen Überblick über die gesamte Innenstadt Sydneys hat. Und damit ging unser letzter Tag in der Millionenmetropole zu Ende. Das nächste Mal berichte ich von der wohl kältesten Nacht die wir wohl in Astralien haben werden und warum sie so kalt war. Also seid gespannt. 

Euer Lukas


Samstag, 23. Mai 2015

Travellog No.3

Am nächsten morgen folgten wir weiter dem Highway, welcher sich übrigens von Cairns die gesamte Ostküste immer wenige Kilometer am Meer entlang schlängelt. Nächster Halt war in Rainbow Beach, ein kleiner Ort welcher Nahe dem Carlo Sandblow liegt. Ich habe keine Ahnung wie man so etwas übersetzt. Auf jeden Fall war dort weit in Inland eine Schneiße von Sanddünen geschnitten. Außerdem hatte man eine sehr gute Sicht über die Küstenlinie. 

Küste bei Rainbowbeach

Auch an den Noosa Heads kamen wir vorbei. Abermals ein kleiner Küstenort, dieses Mal nur gefühlte 50 Preisklassen über dem letzten. Hier reihte sich Villa an Villa und ein edles Restaurant folgte dem Nächsten. Wir genossen auch wenn der Rest des Ortes nicht unserem Budget entsprach den immer noch öffentlichen Strand und sahen uns den Sonnenuntergang an. 

Noosa Heads Beach

Vorbei an Brisbane und der Gold Coast, diese wollten wir uns bis zum Schluss aufheben, denn dort waren die beiden Mädels bereits, ging es immer weiter unserem nächsten großen Ziel entgegen. Sydney. Doch dass Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Kurz vor Sydney begann es auf einmal so heftig zu Gewittern und Stürmen, dass ein weiterfahren wenn überhaupt nur noch langsam möglich war. Straßen waren überschwemmt und Bäume umgeknickt. Ein Baum hätte in der Nacht fast unser Auto getroffen- Glück gehabt. Als der Regen gerade einmal nicht so heftig war liefen wir noch zu einem Leuchtturm. Ansonsten wollten wir einfach nur noch nach Sydney. Und das am liebsten mit besserem Wetter!

Das war knapp!

Unwetter in Newport

Leider mal kein Glück mit dem Wetter gehabt

Freitag, 22. Mai 2015

Fraser Island

Nach dem der Skydive also gut überstanden war hatten wir den restlichen Tag Zeit uns von diesem Morgen zu erholen. 
Am nächsten Tag, mindestens genau so früh wie am Tag davor ging es endlich nach Fraser! Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt ist vor allem durch seine unberührten Natur bekannt. Nachdem wir uns am nächsten morgen am Treffpunkt eingefunden hatten wurden wir 4 Four Wheel Drives, zugeteilt. In unserem Auto, es war schon fast klar befanden sich nur deutsche. Mittlerweile kommt man sich fast doof vor zu sagen man kommt aus Deutschland, denn selbst von den Australiern wird man belächelt und bekommt Sprüche wie „Is there anybody left in Germany?“ zu hören. 

Ist da noch jemand in Deutschland?

Aber naja was solls. Jetzt ging es erst einmal zur Fähre. Diese brachte uns auf die Insel. Dort angekommen wurden die Autos in den Allradbetrieb umgestellt. Dies war auch unbedingt nötig, denn weiter ging es nur noch über Sand-„Straßen“. Kurze Zeit später hatten wir sogar das Glück einen wilden Dingo zu sehen! 

Ein Dingo!

Nach dem Lunch fuhren wir über den breiten Sandstrand, welcher tatsächlich zum australischen Highway-Netz gehört und sogar mit Temposchildern versehen war! Ziel war einer der Seen von Fraser. Wir badeten eine Weile, mussten dann aber auch schon wieder zurück. Fritz unser alleinige Tourguide war schon ein bisschen älter und ein wenig überfordert mit uns ca. 30 gleichgesinnten. Deshalb verloren wir leider viel Zeit. Wir fuhren in unsere Unterkunft, welche in einer kleinen Siedlung lag. Den Tag ließen wir feucht fröhlich mit den anderen ausklingen. 
Am nächsten Morgen fuhren wir via Sandhighway zu den Pinnacles, danach hielten wir an einem gestrandeten Schiffswrack.

Ein australischer Highway: Die Küste Fraser Islands


Die Pinnacles

Schiffswrack der SS Maheno

Wir machten Halt an einem kristallklaren Fluss, in welchem man sich vom Oberlauf bis zur Mündung im Wasser treiben lassen konnte.
Zum Krönenden Abschluss unserer Tour ging es zum Lake McKenzie. Ebenfalls super klares Wasser und Weißer Sandstrand. Wieder wurden ein paar Fotos gemacht und gebadet. Mit dem verlassen des Sees kündigte sich auch schon das Ende unserer Tour an. Ein letztes Mal ging es mit den Autos über den Sand von Fraser. Kurz vor dem Sonnenuntergang erreichten wir unsere Fähre und es ging zurück aufs Festland.

Unsere Fähre

Skydive

Bereits vor um 7 mussten wir an diesem Morgen aus dem Bett. Aber unser Skydive (zu deutsch Fallschirmsprung stand an! Und für so ein Ereignis steht man dann sogar einmal freiwillig so früh auf. Am Flugplatz angekommen erwartete uns erst einmal viel Papierkram. So etwas wie „keine Haftung für Unfälle“ war dort zu lesen. Aber mit so etwas rechnet man ja schon bei einem Skydive Außerdem versicherte uns der Instructor und gleichzeitig derjenige, mit dem wir im Tandem aus dem Flugzeug springen sollten, dass bis heute noch nichts passiert ist. Na dann hoffen wir mal, dass das auch so bleibt!
Da in das Flugzeug nur der Pilot und zwei Tandems passten mussten wir uns aufteilen. Die beiden Mädels waren als erstes an der Reihe. Ich solle mit einer anderen, wie sollte es anders sein, deutschen springen. Um uns das ganze aber schon ein mal von unten anzusehen wurden wir zu dem Platz gefahren, an welchem die beiden landen sollten. So konnte ich auch ein paar Fotos machen. 

Landeplatz mal anders

Als die Rese und Rachel wieder heil unten angekommen sind war musste ich dann ran. Nach einem relativ kurzen Flug an Fraser vorbei war es so weit. Ich kann gar nicht sagen bei wie vielen Metern. Es sah auf jeden Fall schon ziemlich hoch aus. Jedenfalls wurde die Klappe geöffnet. Mein Instructor und ich setzen uns an den Rand des Flugzeugs. Wie nahmen die Beine heraus. Kaum konnte ich mich versehen stoß er uns beide in die Tiefe. Ein absoluter Adrenalinkick folgte. Wir drehten uns einmal um uns selbst, bevor wir uns mit dem Bauch zuerst immer weiter Richtung Erde fielen. 


Was wenn sich der Fallschirm nicht öffnet? Zum Glück tat er es aber nach ca. einer halben Minute. Ab dem Punkt genoß man einfach nur noch die wunderschöne Aussicht über Fraser und Hervey bay. Skydive erfolgreich absolviert! Und alle drei sind noch am Leben! Die Mädels sind in der Zwischenzeit auch bereits zu Landepunkt gekommen und schossen fleißig Fotos. Eine Dvd mit einem GoPro Video bekamen wir auch noch. Leider hat keiner von uns ein Laufwerk, sodass das eine Überraschung wird wenn wir wieder zu Hause sind. Aber das Video folgt, keine sorge ;)

Heil unten angekommen


Donnerstag, 14. Mai 2015

Von einer Insel zur Nächsten

Nachdem wir mitbekommen haben wie schnell es dann doch eigentlich vorwärts geht beschlossen wir gleich am darauffolgenden Tag noch die nächste Tour zu buchen. Rese war es, die im Internet eine Seite mit günstigen Angeboten für Touren gesehen hat. Und so fanden wir ein sehr passendes Paket. Ein Skydive und eine 2- Tagestour auf Fraser Island waren enthalten. Und so schätzten wir ab wie lange man bis dorthin wohl noch brauchen würde und schlugen zu. Insgesamt es ungefähr 380$ gekostet. Dafür, dass teilweise schon Skydives so viel kosten wirklich sehr günstig. Zwischen Airlie Beach und Hervey Bay, wo unser Skydive stattfinden sollte und von wo aus es auch nach Fraser gehen sollte, machten wir kaum noch einmal Halt. Rockhampton war einer davon. Dort schauten wir uns den botanischen Garten und den !kostenlosen! Zoo an. Beides ziemlich mitgenommen von dem Zyklon, der hier vor ein paar Wochen durchgezogen ist, aber dennoch sehr schön. 

Vogelvoliere im Zoo Rockhamptons



Am nächsten Tag ging es nach 1770. Ja, die Stadt wurde tatsächlich nach einem Jahr benannt. Aber nicht nach irgendeinem. Im Jahr 1770 soll nämlich genau an der Stelle, an der sich heute die Stadt befindet Captain Cook das erste mal an der Ostküste Australiens angelegt, und somit die Besiedelung 
Australiens angestoßen haben. 
Auch den nördlichsten Surfstrand Australiens in Agnes Waters ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Und so sahen wir tatsächlich erst hier das erste Mal Surfer beim Wellenreiten. 

Der Strand in Agnes Waters


Die beiden folgenden Tage verbrachten wir hauptsächlich im Auto. Aber ein Halt in Bundaberg, da wo vor ein paar Monaten alles angefangen hatte durfte nicht fehlen. Damals war zumindest ich froh dort weg zu sein. Dennoch war es irgendwie ein gutes Gefühl sich schon auszukennen und zu wissen wo alles ist. Dann kamen wir in Hervey Bay an. Von dort sollte schon um 7.45 unser Skydive losgehen. Wir waren schon aufgeregt. Man springt ja nicht alle Tage ein paar hundert Meter über der Erde aus einem Flugzeug. Aber dazu später mehr…

Dienstag, 5. Mai 2015

Whitsundays Islands

Am nächsten Morgen ging es früh aus denn Federn. Der Bus, der uns von Airlie Beach zum 10 km entfernten Hafen  bringen sollte musste erreicht werden. Am Hafen angekommen bekamen wir unsere Stingersuits, die uns beim Baden vor den Quallen schützen sollten. Doch auf unser Schiff wurden wir noch nicht gelassen. Grund war ein tragischer Unfall, wie wir mitbekamen. Ein Mann lag auf dem Steg. Um ihn herum hockten drei weitere. Wir erkannten schnell was passiert war. Im Hintergrund sah man Rauch über einem Boot aufsteigen. Und als dann knapp 10 min später erst die Feuerwehr und Krankenwagen, dann die Polizei anrückte war alles klar.. Das Boot musste Feuer gefangen haben und der Mann schien sich heftige Verbrennungen zugezogen haben. Nachdem er dann abtransportiert wurde konnten wir auf unser Boot. Kein guter Start in den Tag…

Einer der 74 Whitsundays Inseln

Nun ging es aber endlich los. Wir fuhren eine ganze Weile. Aber dann sahen wir ihn. Den Whiteheaven Beach. Viele bezeichnen ihn auch als schönsten Strand Australiens. Und wenn man ihn mit eigenen Augen sieht weiß man auch warum. 

Der "Whitehaven Beach"

Weißer Sandstrand und Wasser so klar, wie man es nur von Broschüren aus dem Reisebüro kennt. Alleine war man hier aber natürlich nicht. Aber das war kein Wunder. Nachdem wir uns in die Stingersuits gezwängt hatten ging es ins Wasser. Wir badeteten eine Weile und nach einer Fotosession wurden wir auch schon wieder mit dem Beiboot zurückgebracht.

Stehen sie uns nicht gut?

My Name is Bond: James Bond

 Eine weitere Anlaufstelle war für heute noch geplant. Während wir weiterfuhren gab es Lunch. Kaum angekommen zwängten wir uns wieder auf eines der Beiboote, die uns zum Strand brachten, von welchem wir hinaus zum Schnorcheln schwammen. Obwohl wir ja nun schon in Cairns geschnorchelt sind war es wieder faszinierend die Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs zu sehen. Die Zeit verging wie im Flug beim Beobachten und Verfolgen der kuntebunten Fische. So mussten wir schon bald wieder zurück auf unser Boot. Nach einer guten Dreiviertelstunde liefen wir auch schon wieder in den Hafen ein und ein kurzer, aber dennoch sehr schöner Tag ging zu Ende. Wir verließen Airlie noch am selben Abend, weil es dort sehr schwer war einen Platz zum Schlafen zu finden und machten uns weiter gen Süden. 

Segelboot vor den Whitsundays

Travellog One

Nachdem wir also mit der Farmarbeit abgeschlossen hatten ging es dann endlich los. Lange hatten wir diesen Moment herbeigesehnt. Mit dem Gedanken loszufahren jetzt erst einmal für eine Weile nicht mehr arbeiten zu müssen und nun Australien zu erkunden. 
Dann ging alles Schlag auf Schlag. So schnell, dass ich bis jetzt kaum Zeit gefunden habe mal wieder etwas zu schreiben. Jetzt sind all die Dinge, die ich gleich erzählen werde teils schon wieder über einen Monat her. Aber jetzt erst einmal wieder zurück auf Anfang. Von unserer Farm, welche nahe dem kleinen Örtchen Mutchilba liegt ging es über Atherton über Innisfail, der Bananenhauptstadt Australiens, nach Mission Beach. Dort erwartete uns traumhaft gelegenen Strand. Leider konnte man auch hier nicht einfach so ins Meer springen. Zu hoch die Gefahr, auf eine der gefährlichen Quallen zu stoßen. Aber ein Glück gab es so wie in jedem größeren Ort ein Stingerenclosure. Also einem Netz, welches die Quallen abhält. So schwammen wir eine Runde und suchten uns bald einen Platz zum übernachten. 

Achtung, Quallen!

Mission Beach

 Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Townsville. Dort angekommen bestiegen wir den knapp 300m hohen Monolithen, welcher hinter der Stadt liegt. Da es gegen Mittag war und die Sonne auch nur so knallte kamen wir abgekämpft oben an. Dafür wurden wir allerdings mit einer klasse Aussicht belohnt. Ganz Townsville und umliegende Orte konnte man überblicken. Und so verweilten wir eine Weile und genossen die Sicht. 

Der Monolith, welcher über Townsville thront

Aussicht über Townsville

Dafür lohnt sich der Aufstieg!

Panorama am Meer
Bereits am nächsten Tag ging es weiter. Wie gesagt, wir sind gut vorangekommen. Ja, selbst wir haben mit solch einem Tempo nicht gerechnet. So geschah es dass wir uns mir nichts dir nichts in Airlie Beach wiederfanden. An sich nichts schlimmes, jedoch liegen vor Airlie die Whitsundays Inseln, auf welche wir gerne noch eine Tour gemacht hätten. Allerdings war bis zu dem Tag keine Tour gebucht. „Na toll,“ dachten wir uns „so kurzfristig bekommen wir bestimmt nichts mehr gebucht.“ Aber wir wollten nicht aufgeben. Und tatsächlich! Als wir am frühen Nachmittag in einer der vielen Travelagencies, den Reisebüros der Backpacker, ankamen hatten sie tatsächlich noch Plätze für den nächsten Tag frei! Leider aber konnten nicht alle unsere Wünsche erfüllt werden. Aus dem mehrtägigen Segeltörn wurde ein eintägiger Ausflug auf einer der gewöhnlichen Touristenboote. Wir waren dennoch froh überhaupt noch etwas bekommen zu haben. Und so bereiteten wir uns auf einen hoffentlich langen Tag auf den Whitsundays vor.