Dienstag, 5. Mai 2015

Travellog One

Nachdem wir also mit der Farmarbeit abgeschlossen hatten ging es dann endlich los. Lange hatten wir diesen Moment herbeigesehnt. Mit dem Gedanken loszufahren jetzt erst einmal für eine Weile nicht mehr arbeiten zu müssen und nun Australien zu erkunden. 
Dann ging alles Schlag auf Schlag. So schnell, dass ich bis jetzt kaum Zeit gefunden habe mal wieder etwas zu schreiben. Jetzt sind all die Dinge, die ich gleich erzählen werde teils schon wieder über einen Monat her. Aber jetzt erst einmal wieder zurück auf Anfang. Von unserer Farm, welche nahe dem kleinen Örtchen Mutchilba liegt ging es über Atherton über Innisfail, der Bananenhauptstadt Australiens, nach Mission Beach. Dort erwartete uns traumhaft gelegenen Strand. Leider konnte man auch hier nicht einfach so ins Meer springen. Zu hoch die Gefahr, auf eine der gefährlichen Quallen zu stoßen. Aber ein Glück gab es so wie in jedem größeren Ort ein Stingerenclosure. Also einem Netz, welches die Quallen abhält. So schwammen wir eine Runde und suchten uns bald einen Platz zum übernachten. 

Achtung, Quallen!

Mission Beach

 Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Townsville. Dort angekommen bestiegen wir den knapp 300m hohen Monolithen, welcher hinter der Stadt liegt. Da es gegen Mittag war und die Sonne auch nur so knallte kamen wir abgekämpft oben an. Dafür wurden wir allerdings mit einer klasse Aussicht belohnt. Ganz Townsville und umliegende Orte konnte man überblicken. Und so verweilten wir eine Weile und genossen die Sicht. 

Der Monolith, welcher über Townsville thront

Aussicht über Townsville

Dafür lohnt sich der Aufstieg!

Panorama am Meer
Bereits am nächsten Tag ging es weiter. Wie gesagt, wir sind gut vorangekommen. Ja, selbst wir haben mit solch einem Tempo nicht gerechnet. So geschah es dass wir uns mir nichts dir nichts in Airlie Beach wiederfanden. An sich nichts schlimmes, jedoch liegen vor Airlie die Whitsundays Inseln, auf welche wir gerne noch eine Tour gemacht hätten. Allerdings war bis zu dem Tag keine Tour gebucht. „Na toll,“ dachten wir uns „so kurzfristig bekommen wir bestimmt nichts mehr gebucht.“ Aber wir wollten nicht aufgeben. Und tatsächlich! Als wir am frühen Nachmittag in einer der vielen Travelagencies, den Reisebüros der Backpacker, ankamen hatten sie tatsächlich noch Plätze für den nächsten Tag frei! Leider aber konnten nicht alle unsere Wünsche erfüllt werden. Aus dem mehrtägigen Segeltörn wurde ein eintägiger Ausflug auf einer der gewöhnlichen Touristenboote. Wir waren dennoch froh überhaupt noch etwas bekommen zu haben. Und so bereiteten wir uns auf einen hoffentlich langen Tag auf den Whitsundays vor. 

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