Freitag, 29. Mai 2015

Sydney 

Am Nachmittag des 22. Aprils war es dann so weit.Wir erreichten Sydney! Und ja, das liegt mittlerweile schon über einen Monat zurück. Aber ich bin endlich dabei aufzuholen mit dem schreiben der Blogeinträge. Meistens ist es sowieso besser über ein Ereignis zu schreiben von welchem all die Eindrücke schon verarbeitet sind. 
An dem besagten Nachmittag jedenfalls verschafften wir uns jedenfalls erst ein mal einen Überblick über die Stadt und die dinge die wir sehen wollten, suchten uns einen Platz zum schlafen, gingen „zum Internet“ und duschten mal wieder. 

Noch nie so schön geduscht: Ausblick über Sydney 

 Den nächsten Tag planten wir vollkommen aus. Morgens liefen zum Sydney Opera House, was allein eine Stunde dauerte, da wir ein uns ein Stückchen ausserhalb der Stadt hinstellten um von den teilweise über 10$/h! teueren Parkgebühren verschont zu bleiben. Am Opera House, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt angekommen buchten wir eine geführte Tour. Als erstes wurden wir über die Geschichte des Hauses informiert. Danach schauten wir uns die 5 Bühnen an. In dem Hauptsaal probte gerade ein Schulchor. Die Akustik war einfach atemberaubend! Alles in allem eine sehr gute Führung. 

Eine der kleineren Säle des Opera Houses
Detailaufnahme: die in Schweden gefertigten Ziegel der Bögen
Aber es sollte nicht unsere letzte an dem Tag sein. Wir hatten über eine kostenlose Tour durch die Innenstadt gelesen. Dieses Angebot ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Am Treffpunkt angekommen erwartetet uns schon eine Menschenmenge, die sich um 2 Stundeten mit grünen T-Shirts scharte. Wenig später ging es los. Vorbei am Queen Victoria Building und der Town Hall ging es kreuz und quer durch die Stadt. Die Tour endete an einem Aussichtspunkt zwischen der Harbour Bridge au der einen und dem Opera House auf der anderen Seite. An diesem Tag hatten wir dann endlich auch wieder besseres Wetter, sodass wir einen schönen Sonnenuntergang sehen konnten. Eigentlich war geplant noch am selben Abend eine andere Tour von den beiden mitzumachen. Allerdings waren Rachel, Rese und ich so fertig vom ganzen Laufen, sodass wir beschlossen zum Auto zurückzukehren. 

Sonnenuntergang über dem Opera House

Nach einer ruhigen Nacht im Villenviertel gegenüber des Segelhafens ging es in den 2ten richtigen Tag in Sydney. Für diesen Tag nahmen wir uns vor auf eigene Faust die Museen abzuklappern. Noch einmal vorbei am Victoria Builduing und dem Sydneytower liefen wir zum alten Parlamentshaus. Dieses wurde als Teil des Krankenhauses nebenan errichtet und erst später umfunktioniert. Auch die älteste Kirche Sydneys besichtigten wir. Danach stand mal wieder eine Art Gallery auf dem Programm. Die „Art Gallery of New South Wales“ ist riesig. So pickten wir uns nur eine von den Ausstellungen heraus. 

Der alte Parlamentssaal

Die Art Gallery of New South Wales

Direkt neben der Gallery liegt der botanische Garten. Hier machten wir ein kleines Picknick. Frisch gestärkt liefen wir zu einem Punkt, von welchem man sehr gut die Skyline und das Opera House mit der Harbour Bridge im Hintergrund sehen und natürlich auch fotografieren konnte. So endete auch der 2. Tag mit einem sehr schönen Sonnenuntergang. 

Der botanische Garten mit Blick auf Harbour Bridge und Opera House

Am Tag darauf führte uns unser Weg nicht mehr in die Innenstadt. Die Paddington Markets im gleichnamigen Stadtteil durften auf Sightseeinliste nicht fehlen. Ein schöner kleiner Markt! Mit frisch gepressten Säften, selbst gebastelten Souvenirs von Sydney und allerlei anderen guten Dingen. Leider zogen aber schon wieder Wolken auf und es begann zu nieseln. So blieb dass der einzige Programmpunkt für diesen Tag, was zumindest ir auch ganz recht war, da die vergangenen Tage noch an mir zehrten. 


Paddington: Ein Stadtteil mit vielen Häusern mit viktorianischem Baustil

Souvenirs auf den Paddington Markets

Der vierte Tag begrüßte uns wieder mit regen. Wir setzten trotzdem unseren Plan in die Tat um und fuhren zum Manly Beach. 
Tag 5: Die Sonne schien als wir zum berühmten Bondi Beach fuhren. Angekommen folgten wir einem Costal Walk immer der Küste entlang. Tolle Ausblicke über die Küstennahen Vororte Sydneys erwarteten uns. 
Bondi Pavillon
Ausblick über den berüchtigten Bondi Beach

Apropos Ausblicke. Diesem Stichwort nachgehend folgte ein weiterer toller Ausblick. Dieses Mal fuhr uns unser Mat einen Hügel hinauf, von dem man einen Überblick über die gesamte Innenstadt Sydneys hat. Und damit ging unser letzter Tag in der Millionenmetropole zu Ende. Das nächste Mal berichte ich von der wohl kältesten Nacht die wir wohl in Astralien haben werden und warum sie so kalt war. Also seid gespannt. 

Euer Lukas


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