Dienstag, 21. Juli 2015

Neue Ziele, neue Wege Teil 1

Nach den beiden verhältnismäßig sehr kurzen Flügen (1 Stunde nach Sydney und 3 von Sydney nach Christchurch) kam ich am späten Abend in Christchurch an. 
Nachdem ich die strenge Einreisekontrolle passiert hatte und den Flughafen verließ, bemerkte ich sofort den Unterschied zu Australien. Die Temperaturen. Während es in Brisbane noch ganz angenehme 20° waren, kam es mir hier vor als wären Minusgrade. 
Und da stand ich nun. Es war kalt, es regnete und ich wusste noch nicht einmal wo ich schlafen sollte. Da es in Neuseeland so wahnsinnig viel unberührte Natur gibt, hatte ich vor viel zu campen. Aber wo soll man mitten in Christchurch im Zelt schlafen? Die Antwort fand ich eine gute Stunde entfernt vom Flughafen. In einem Park errichtete ich mein Nachtlager. Nicht gerade konventionell und deshalb entschied ich mich auch noch im Dunkeln wieder alles zusammenzubauen. Gesagt getan. 
Am nächsten Morgen versuchte ich mich an meinem nächsten Experiment: das Trampen in Neuseeland. Vorher noch nie gemacht viel es mir schon ein wenig schwer, mich an den Straßenrand zu stellen und fremde Leute darum zu bitten, mich mitzunehmen. Am ersten Tag hatte ich keinen Erfolg. Ob mir die Leute angesehen haben, dass ich das das erste Mal mache? Sicher nicht. Aber wahrscheinlich lag es daran, dass ich an der falschen Stelle stand. 
Die nächsten Tage flutschte es jedoch. Ich lernte eine interessante Person nach der anderen kennen. Jeder mit seiner eigenen Geschichte. Von Christchurch ging es die Ostküste Neuseelands bis nach Dunedin und Invercargill hinunter. Dann fuhr ich nach Te Anau, ein kleiner Ort wunderschön am See gelegen. Dort wollte ich wandern. Da es jedoch so viel Schnee wie seit Jahren nicht mehr gegeben hatte, war dies nur sehr eingeschränkt möglich. Und so machte ich nur eine 2-Tages-Tour, welche aber dennoch bilderbuchreif war. 
Mittlerweile hatte sich abgezeichnet, dass meine Cousine mich noch besuchen würde und wir noch zusammen reisen werden. Da bis dahin (sie kommt erst am 15. Juli) noch ein wenig Zeit war, beschloss ich die verbleibende Zeit zu nutzen um Sachen zu machen, welche ich mit ihr nicht mehr schaffen würde.
So war auch für das Snowboardfahren in Neuseeland Zeit. Von ein paar Einheimischen habe ich mir ein Skigebiet empfehlen lassen und so war meine Wahl schnell getroffen. Treble Cone, sei das Beste, was Neuseeland zu bieten hat. Und so machte ich 3 Tage die Pisten von Treble Cone unsicher. 
Mehr erfahrt Ihr in Teil 2 meines Neuseeland- Reiseberichtes! Auch Bilder von dieser unglaublich schönen Insel folgen.

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